Zu unserem jährlichen Treffen am 1. Oktober 2022 stand die Wahl der zweiten Vorsitzenden an. Frau Astrid Haussmann wurde einstimmig, ohne Gegenstimmen, gewählt.

Im Folgenden einige Auszüge ihrer Vorstellungsrede:

Das Amt zu übernehmen, bedeutet für mich in erster Linie Veränderungen mit anzustoßen, im Sinne des folgenden Zitates des ehem.  Bundespräsidenten Gustav Heinemann: „Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte“.

Ich möchte die BfT,  (lt. Ihrer Satzung Zweck §3,3)  bei ihrer Aufklärungsarbeit  und bei der Vermittlung von wissenschaftlich fundierte Fakten unterstützen . Ich sehe darin einen Beitrag, Ansichten und Meinungen von Bürgern und (politisch) Verantwortlichen zu verändern und so die Einsicht zur Durchsetzung von zukunftsfähigen umweltverträglichen Technologien zu bewirken.

Ich möchte die Ausgabe fachlich und sachlich fundierter Newsletter, die zu kritischem Nachdenken und Reflektieren auffordern, unterstützen und Vortragsmöglichkeiten, wie heute, um den Blick auf die tatsächliche Faktenlage zu schärfen und zu bewahren.
Des Weiteren Veränderungen dort anzustoßen, wo sie tatsächlich notwendig und sinnvoll sind, um den weiteren Verlust von wissenschaftlichem, technischem und produktivem Fortschritt am Wissensstandort Deutschland zu verhindern und ihn als Wirtschaftsstandort zu bewahren.

Ich möchte beitragen, ein lebendiges, generationsübergreifendes Vereinsleben zu bewahren, getragen von respektvollem Miteinander. Daher unterstütze ich, dass sich ein breites Spektrum an Personen aller Altersstufen angesprochen fühlt.
Bezüglich neuer Mitglieder finde ich es wichtig zu berücksichtigen, wie die Menschen heute ticken. Sie wollen als Individuen gesehen werden (nicht alle gleich, allg. Impfpflicht) und entsprechend abgeholt werden. Sie wünschen sich ein vielschichtiges Angebot an Rubriken. Vorwiegend Energie, Technik, Naturwissenschaften… aber auch etwas zum Schmunzeln und wissenswertes Philosophisches (Menschsein). Aufgrund dessen ist es sinnvoll, auch Themenschwerpunkte zu verändern.

Ich erfreue mich daran, dass das heutige Treffen den Rahmen gibt, auf Bundesebene mit bekannten und unbekannten Personen/Mitstreitern aus unterschiedlichen Berufsfeldern über Sachthemen, Projekte und Kooperationen, sich im persönlichen Gespräch auszutauschen.
Dabei vielleicht neue Gemeinsamkeiten zu entdecken, auch in Kooperation mit anderen Vereinen, und Brücken zu schlagen zwischen Technik, Natur, Wissenschaften, Wirtschaft, Politik und Medien. 
Diskussionen und unterschiedliche Meinungen sind wichtig und haben in der BfT ihren Platz. Das heutige Präsenztreffen verstehe ich daher als einen lebendigen Ort, an dem respektvolles Miteinander großgeschrieben wird und Toleranz, in dem Sinne, die eigene Meinung nicht für unumstößlich zu halten ((im Unterschied zur Ideologie) gelebt wird.
All das, gilt es zu bewahren.

Anmerkungen:

Ich hatte die Gelegenheit, in den letzten Monaten eine tiefere Einsicht in die Tätigkeit des Vorsitzenden zu bekommen und möchte einiges hervorheben. 
Die Arbeit des Vorsitzenden hat mich in vielerlei Hinsicht überzeugt.
Zum einen die Bemühung zu vermitteln, dass die Mitwelt stärker zu berücksichtigen sei und infolge Technik und Wirtschaft, Wirtschaft und Gesellschaft und weitere Bereiche zusammengebracht werden müssen.  Zum anderen, dass dieser Perspektivwechsel entscheidend dazu beiträgt, reflektierte und ausgereifte Lösungen für komplexe Probleme zu finden. Dahingehend begründet sich eine breite thematische Aufstellung des Vereins  (einseitige Sichtweisen wie in der Pandemie nur viruslastig, haben verheerende Auswirkungen sprich: Coronawillkür)

Überzeugend finde ich auch, wie der Vorsitzende bereit ist gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, offen zu sein für neue Wege, die Kraft aufzubringen diese einzuschlagen, Spannungen innerhalb und außerhalb der BfT auszuhalten und Kompromisse auszuloten. Besonders sei hervorzuheben, sich der Kritik konstruktiv zu stellen. Dies ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit. Man schaue nur auf politischer Ebene, wo fragwürdigste Entscheidungen getroffen werden und man sich jeglicher Kritik und Korrektur verweigert.

Der neue Vorstand von Bürger für Technik e.V.

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